• Der Online-Marktplatz für Dienstleistungen StarOfService (https://www.starofservice.de )hat den Vollzeitjob „Mutter“ analysiert
  • Mütter decken mindestens dreizehn Dienstleistungen in fünf verschiedenen Branchen ab
  • Jeder Mutter würde ein Jahresgehalt von mindestens 70.000€ zustehen

Paris/Berlin, 23. Mai 2017: Mama ist die Beste! Täglich kochen, betreuen, spielen, putzen, bei den Hausaufgaben helfen und die Wäsche waschen – wäre der Beruf „Mutter“ anerkannt, er wäre ein Vollzeit-Job. Der Online-Marktplatz für Dienstleistungen StarOfService (https://www.starofservice.de  ) hat den Fulltime-Serivce von Müttern untersucht und analysiert, welche Kosten wir für eine „Mutter aus dem Branchenbuch“ aufwenden müssten. Dafür wurfen aus den realen Anfragen, die tagtäglich auf der Plattform eingehen, Mittelwerte errechnet, aus denen sich die theoretischen Gesamtkosten für alle Serviceleistungen einer Mutter ergeben.

Fulltime-Job Mutter: Umfassende Dienstleistungen aus einer Hand

Werden alle Aufgaben zusammengezählt, füllt sich eine lange Liste. Geht man von einer Mutter mit Baby oder Kleinkinder(n) aus, wird sie allein der Fürsore und Erziehung wegen schon als Vollzeit-Nanny gebraucht. Aus den gestellten Anfragen auf StarOfService ergeben sich hierfür insgesamt durchschnittlich 25 Wochenstunden zu je acht Euro Stundenlohn. Zusätzlich werden wöchentlich zwei Stunden mit Aufräumarbeiten verbracht, die als Dienstleistung mit 21 Euro pro Stunde zu entlohnen wären. Im Durchschnitt wird jede Woche eine Stunde gekocht, ein Service der 35 Euro kosten würde. Für die Garten- und Balkonpflege vergehen zwei weitere Wochenstunden zu je 31 Euro. Zusätzlich verbringt eine Mutter im Schnitt zehn Wochenstunden mit Putzarbeiten. FÜr eine professionelle Reinigungskraft muss man in etwa 21 Euro pro Arbeitsstunde berechnen; das entspricht Kosten von 210 Euro pro Woche. Würde man sich zudem die Wohnung immer wieder neu von einem Dienstleister einrichten und dekorieren lassen, müssten damit 72 Euro pro Woche bezahlt werden. Ungefähr zwei Wochenstunden investiert eine Mutter zudem in das Bügeln der Wäsche der Familie. Ließe man sich Hemden, Blusen & Co von einer professionellen Servicekraft bügeln, kämen bei 21 Euro pro Stunde weitere 42 Euro an Kosten hinzu.

Mehr als „nur“ Haushalt: Mütter sind Führungskräfte

Doch die Aufgaben beschränken sich beileibe nicht nur auf den Haushalt: Mütter werden auch als Berater in verschiedenen Lebensfragen gebraucht. Ein Personal Coach würde etwa 40 Euro pro Stunde kosten – bis zu fünf Wochenstunden bringen Mütter in der Regel dafür auf. Auch als Paarberaterin in Liebesfragen (1,5 Wochenstunden, 90 Euro Stundenlohn), als Führungskraft in organisatorischen Fragen des Haushalts, der Finanzplanung und Koordination der familiären Termine (5 Wochenstunden zu je 40 Euro) und als Psychologin (3 Wochenstunden, 54 Euro Stundenlohn) werden Mütter tagtäglich gebraucht. Außerdem stünden für die wöchentliche Unterstützung der Schularbeiten zwei Stunden pro Woche zu je 16 Euro zu Buche. Weitere Aktivitäten der Kinder, die Betreuung bei Ausflügen oder die Fahrdienste zum Fußballtraining und ähnliches nehmen fünf Wochenstunden in Anspruch und würden als Serviceleistung 21 Euro pro Stunde kosten.

Summa summarum: Mind. 70.000€ Jahresgehalt

Alle Dienstleistungen zusammengerechnet, ergeben wöchentlich einen Preis von 1.496 Euro. Das entspricht einem monatlichen Lohn in Höhe von 5.984 Euro, also einem Jahresgehalt von 71.808 Euro. Dabei wurde ein verrechneter Urlaubsanspruch, Sonderzalungen wie Nacht- ode Wochenendzuschläge oder Weihnachtsgeld in dieser Rechnung noch nicht berücksichtigt. Viele Frauen sind trotz ihrer Mutterrolle zusätzlich noch berufstätig und leisten einen Großteil dieser anfallenden Aufgaben nebenbei. Das Aufteilen von Arbeiten innerhalb der Familie kann deutlich zu ihrer Entlastung beitragen. „Rechnet man alle Leistungen einer Mutter zusammen, so kommt man insgesamt auf über 70.000€ im Jahr. Theoretisch vereinen Mamas mindestens dreizehn verschiedene Jobs und Serviceangebote aus fünf verschiedenen Branchen“, sagt Lucas Lambertini, der Gründer von StarOfService und fügt hinzu: „Die Dienstleistungen einer Mutter aufzurechnen ist natürlich nur ein theoretischer Gedanke. Wir wollten aber mit dieser Betrachtung eines ganz besonders zum Ausdruck bringen: Mütter sind unbezahlbar und wir sollten ihren unermüdlichen Einsatz nicht nur einmal im Jahr zum Muttertag würdigen.“